Grenzgänger Deutschland- Schweiz
Was versteht man unter der 3. Säule in der Schweiz?

Leistungen aus der ersten Säule (AHV) und der zweiten Säule (BVG/UVG) reichen oft nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard bei Krankheit oder Unfall bezahlen zu können. Dies trifft vor allem bei Löhnen über CHF 80000 zu. Es gibt deshalb die Möglichkeit, in der dritten Säule die Vorsorgelücken bei Invalidität, Tod oder bei Pensionierung zu decken.
Die 3. Säule unterteilt sich in die gebundene (Säule 3a) und die freie Vorsorge (Säule 3b).

Säule 3a

Personenkreis: Alle in der Schweiz steuer und AHV-pflichtigen Arbeitnehmer und selbstständig Erwerbenden bis zum Erreichen des ordentlichen Rentenalters der AHV.
Dauer: Altersleistungen dürfen frühestens 5 Jahre vor Erreichen des normalen Rentenalters der AHV ausgerichtet werden. Sie werden spätestens bei Erreichen des normalen Rentenalters der AHV fällig.
Begünstigung: Im Erlebensfall ist der Vorsorgenehmer der Anspruchsberechtigte. Stirbt der Vorsorgenehmer gilt folgende
Begünstigungsordnung:
1. der überlebende Ehepartner
2. die direkten Nachkommen sowie natürliche Personen, die von der verstorbenen Person in erheblichem Masse unterstützt worden sind, oder die Person, die mit dieser in den letzten fünf Jahren bis zu ihrem Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft geführt hat oder die für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen muss.
3. die Eltern
4. die Geschwister
5. die übrigen Erben

Der Vorsorgenehmer hat das Recht, die Begünstigungsordnung ab Position 3 zu ändern und die Ansprüche der Begünstigten näher zu bezeichnen

Säule 3b

Personenkreis:
Grundsätzlich alle in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein wohnhaften Personen sowie Grenzgänger. Abschlüsse mit im Ausland wohnhaften Personen sind unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
Dauer:
Frei wählbar (bei einigen Produkten bestehen Mindestlaufzeiten).
Begünstigung:
Frei wählbar, Pflichtteile dürfen nicht verletzt werden. Sparguthaben in der Säule 3b können belehnt oder verpfändet werden.

Es lohnt sich sehr die Leistungen aus der ersten, zweiten und dritten Säule genau zu analysieren. Insbesonders das Risiko bei Invalidität oder Tod muss bei Arbeitnehmern welche für den Unterhalt von Ehepartner und/oder Kinder verantwortlich ist, seriös geprüft werden. Mit der dritten Säule können Sie sich selbst und Ihre Familie finanziell vor Schicksalsschlägen schützen. Gezielter Vermögensaufbau und individulelle Risokoabsicherung sind die Lösung. Wissen Sie wie Sie und Ihre Angehörigen abgesichert sind? Wir beraten Sie gerne.

Wissen Sie wie Sie und Ihre Angehörigen abgesichert sind? Wir beraten Sie gerne. Nehmen Sie unverbindlich mit uns Kontakt auf.










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